Institut für angewandte Sozialwissenschaften

CmbA Berichtspräsentation

Am Montag, den 30.11.2015 fand im Rahmen der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Stuttgart die Ergebnispräsentation des Konzepts zur ambulanten Versorgung von chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigkeitkranken (CmbA) in Stuttgart/ Angebot Teil II statt.

Das Vorhaben zielte auf eine Verbesserung der Versorgungsqualität für den schwer erreichbaren und latent unter- bzw. unversorgten Personenkreis der CmbA-Klient/innen ab. Die bestehenden Hilfestrukturen wurde einbezogen und zugänglich gemacht, aufsuchende Soziale Arbeit und sozialräumliche Vernetzung waren dabei die Mittel der Wahl. Zu diesem Zweck wurden 1,5 zusätzliche Fachstellen bei zwei Stuttgarter Suchtberatungsstellen geschaffen und angegliedert.

"Soziale Arbeit im CmbA-Projekt öffnet Türen, begleitet, initiiert Hilfeprozesse und vernetzt." Mit großem Interesse wurde die Darstellung der Ergebnisse durch Frau Prof. Dr. Schäfer-Walkmann verfolgt, die in dem Forschungsbericht "achTsam, Sozialwissenschaftliche Analyse der ambulanten Versorgung von aktuell nicht an das Hilfesystem angebundenen chronisch mehrfachbeeinträchtigten Abhängigkeitskranken (CmbA) in Stuttgart" dargelegt sind.

 

 

2. Bürgerforum „Gut und aktiv älter werden“

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit und breitem ehrenamtlichen Engagement, schließt das Projekt "Gut und aktiv älter werden" nun die Ideenfindungsphase ab. In einem zweiten Bürgerforum sollen die entwickelten Projektideen nun vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Bei der Frage welche der Vorhaben umgesetzt werden sollen, um gemeinsam neue Wege in Schorndorfs Seniorenarbeit zu gehen, ist Ihre Stimme gefragt. Sie sind daher herzlich eingeladen an der Veranstaltung


2. Bürgerforum
"Gut und aktiv älter werden"

am
Mittwoch, den 24. Juni 2015
um
19:00 Uhr
in 
der Barbara-Künkelin-Halle
Künkelinstraße 33, 73614 Schorndorf

teilzunehmen. 

 


> Einladung zum 2. Bürgerforum und Programm

 

Fachsymposium zu Gewalterfahrungen in der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975 - Rückblick

Gewalt in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung: Dieses Thema spielt eine wichtige Rolle für Einrichtungsträger der Hilfe für Menschen mit Behinderung. Die Stiftung Liebenau hat der Aufbereitung von Gewalterfahrungen und ihren Konsequenzen am 11. und 12. Dezember 2014 ein zweitägiges Fachsymposium gewidmet. Ausgangspunkt der Diskussion war die sozialwissenschaftliche Studie, die das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) im Auftrag der Stiftung Liebenau zur Analyse von Gründen, Anlässen und Bedingungen erzieherischer Gewalt in der Zeit von 1945 bis 1975, durchführte. Die Ergebnisse der Studie „Gewalterfahrungen. Der Umgang mit Gewalt im lebensweltlichen Kontext von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975“ wurden durch Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann und Prof. Dr. Birgit Hein vorgestellt.

> Zeitungsartikel "Stiftung Liebenau bittet um Verzeihung"

> Zeitungsartikel "Stiftung Liebenau stellt sich ihrer Vergangenheit"

Veröffentlichung:
Susanne Schäfer-Walkmann, Birgit Hein: „Das Schweigen dahinter“
Der Umgang mit Gewalt im lebensweltlichen Kontext von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975. Herausgegeben von der Stiftung Liebenau, Lambertus Verlag, Freiburg i. Breisgau 2015
ISBN: 978-3-7841-2682-1

Fachtag „Barrierefrei gesund?“ - Rückblick

Am Mittwoch, den 26.11.14 fand im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart der Fachtag „Barrierefrei gesund?“ statt. Etwa hundert Personen hatten sich angemeldet, um an dem Fachtag teilzunehmen, der dazu beitragen sollte, „die gesundheitliche Versorgung für Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Stadt Stuttgart weiterzuentwickeln und voranzubringen“.

Mit großem Interesse wurde ein zentraler Punkt des Programms - die Darstellung der Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Studie „Barrierefrei gesund“ durch Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann und Franziska Traub - verfolgt. Im Rahmen der Studie wurde seit September 2013 die Situation von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Stuttgarter Gesundheitswesen qualitativ und quantitativ erforscht um aus den generierten Ergebnissen gangbare Handlungswege abzuleiten. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Vision einer barrierefreien, gesundheitlichen Versorgung realisierbar sein kann. Auf der Tagesordnung standen außerdem Vorträge von Prof. Dr. Peter Martin, Prof. Dr. Doris Tacke und Dr. Friedrich Kramer und eine Gesprächsrunde mit Dr. Rudolf Geis, Dr. Rafael Reinhardt und Dr. Beate Erlenbauer.

Die Studie wird im Januar 2015 beim Lambertus Verlag erscheinen.

Bürgerforum „Gut und aktiv älter werden“

Dem Gemeinderat, der Stadtverwaltung und auch den Bürgerinnen und Bürger in Schorndorf liegt die Seniorenarbeit am Herzen. An der Umfrage innerhalb der ersten Phase des Projekts „Gut und aktiv älter werden“ haben über 700 Schorndorferinnen und Schorndorfer teilgenommen. Dies zeigt, wie wichtig der demographische Wandel und die Seniorenarbeit als eines der gesellschaftlichen Zukunftsthemen ist. Sie sind herzlich zu einer gemeinsamen Diskussion der Ergebnisse dieser Umfrage eingeladen. Gleichzeitig soll das Bürgerforum den Startschuss für die zweite Phase im Projekt „Gut und aktiv älter werden“ geben. Es sollen nun gemeinsam umsetzbare Maßnahmen gefunden und neue Wege in der Seniorenarbeit gegangen werden. Sie sind daher herzlich eingeladen an der Veranstaltung

 


Bürgerforum
"Gut und aktiv älter werden"

am
Mittwoch, den 22. Oktober 2014
um
18:30 Uhr
in 
der Galerie für Kunst und Technik,
Arnoldstraße 1, 73614 Schorndorf

teilzunehmen. 

 


> Einladung/Anmeldung zum Bürgerforum und Programm