Versorgungsgestaltung durch Soziale Arbeit (VerSA)
| Kooperationspartner | AOK Baden-Württemberg |
| VertreterIn Kooperationspartner | AOK Baden-Württemberg – Hauptverwaltung / Referat Rehabilitation und Sozialer Dienst |
| Weitere Akteure |
Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg AOK Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald AOK Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein |
| Forschungsauftrag | Für das kooperative Forschungsvorhaben ist die These leitend, dass die Kernfunktionen Sozialer Arbeit wesentlich sind, um für geriatrische Schlaganfallpatienten eine stabile Gesamtversorgungssituation zuhause herzustellen. Dies gelingt, indem psychosoziale Beratung als professionelle Kernkompetenz verstanden wird und im Rahmen der Modellerprobung Case Management- und Care Management-Elemente systematisch miteinander verbunden werden. Als forschungsleitende Hauptfragestellung wird formuliert: Wie muss der Einsatz des AOK-Sozialdienstes gestaltet sein, um eine stabile Gesamtversorgung zuhause für geriatrische Schlaganfallpatienten sicherzustellen? |
| Projektleitung | Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann |
| Wissenschaftliche MitarbeiterInnen |
Dorothee Deterding, Dipl.-Sozialpädagogin (DH) Conny Kuhne, Dipl. Sozialpädagogin |
| Projektdauer | Januar 2011 – Dezember 2013 |
| Zuordnung bei IfaS | Partizipative Versorgungsforschungsstudie Praxisforschung |
| Forschungsmethoden | Zum Einsatz kommen eine Kombination verschiedener Datenerhebungs- und Analyseverfahren sowie die Anwendung eines sozialwissenschaftlichen Methodenmix‘; grundsätzlich werden verschiedene Perspektiven berücksichtigt. Im Rahmen der formativen Evaluation werden Zwischenergebnisse kontinuierlich an die Beteiligten zurück gemeldet, u. a. um die Ergebnisse kommunikativ zu validieren und den Implementierungsprozess des Projekts zu qualifizieren. In der daran anschließenden summativen Evaluation werden sowohl klinische Daten als auch qualitative sozialwissenschaftliche Daten erhoben und ausgewertet, die der Zielüberprüfung dienen. Die quantitativen Datenerhebungen stützen sich auf klinische Daten des A.R.I.S.E.-Assessments, sozialpädagogischer Diagnostik, Skalen zur Erfassung der Lebensqualität, pflegerischer und rehabilitativer Assessments und Beobachtungsdaten zur Tätigkeitsanalyse (Selbstevaluationen, Fremdevaluationen), Leistungsstatistiken des Sozialen Dienstes der AOK. Die qualitativen Befragungen mit populationszugeschnittenen Interviewleitfäden untersuchen die Erfahrungen und Einstellungen der Patienten, der pflegenden Angehörigen und der in die Versorgung eingebundenen Kooperationspartner sowie die Qualität der psychosozialen Beratung. |
| Transfer | |
| Ergebnisse | Jährlicher Zwischenbericht und Ergebnisse ab Dezember 2013 |
| Publikationen / Presse |