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Kooperationspartner
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Stiftung Liebenau
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VertreterIn Kooperationspartner
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Hans-Martin Brüll (Abteilung fortbilden & entwickeln)
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Weitere Akteure
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Irmgard Sailer (Hausleitung St. Gallus-Hilfe gGmbH)
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Forschungsauftrag
| Die sozialwissenschaftliche Studie ist als konsequente Fortsetzung der Debatte um die institutionelle Heimerziehung in der Bundesrepublik der 1950er und 1960er Jahre zu verstehen. Auf die Regionalstudie zur Heimerziehung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart (vgl. Schäfer-Walkmann, Störk-Biber, Tries 2011) folgt mit der Studie zur Stiftung Liebenau eine Mikrostudie, die auf das Feld der Behindertenhilfe fokussiert. Im Rahmen der Studie soll insbesondere nach Gründen, Anlässen und Bedingungen erzieherischer Gewalt geforscht werden. Dabei werden sowohl die Perspektiven der Menschen mit Behinderung wie auch diejenigen des Personals im Heim und der Heimleitungen/Anstaltsleitungen in den Blick genommen.
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Projektleitung
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Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Constanze Störk-Biber, M.A.
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Projektdauer
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Juni 2011 bis Mai 2013
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Zuordnung bei IfaS
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Sozialwissenschaftliche Studie
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Forschungsmethoden
| Die wissenschaftliche Untersuchung ist multiperspektivisch angelegt und gründet sich auf verschiedene Zugänge:
Theoretischer Hintergrund der Studie bildet der Ansatz der ‚totalen Institution’ nach Goffman, deren zentrale Merkmale auch die Stiftung Liebenau für die damalige Zeit aufweist.
Diese stationäre Lebenswelt der Behinderteneinrichtung soll zum einen über eine umfassende und kritische Aufarbeitung des Quellenmaterials der Stiftung Liebenau für die Zeit zwischen 1945 und 1975 erfolgen. Als wissenschaftlicher Bezugsrahmen dient dabei eine Analyse der herrschenden pädagogischen Vorstellungen, Erziehungsstile sowie der strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Untersuchungszeitraums.
Zum anderen werden in narrativ angelegten Interviews im Rahmen von Biographieforschung sowohl die Perspektiven der HeimbewohnerInnen untersucht wie auch diejenigen von MitarbeiterInnen und Führungskräften, wobei hier der Fokus insbesondere auf deren Berufsbiographien liegt. Durch diesen sozialwissenschaftlichen, qualitativen Zugang wird es ermöglicht, dass Menschen mit Behinderung wie auch das Personal in den Heimen ihre subjektiven, retrospektiven Sichtweisen einbringen können (Interviews mit Zeitzeugen, „oral history“).
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Transfer
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Publikationen / Presse
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