Prof. Dr. Paul-Stefan Roß
Paul-Stefan Roß (Jg. 1963), Dr. rer. soc., Dipl.-Theol., Dipl.-Sozialarb. (FH). Verheiratet, zwei Kinder. Professor für Sozialarbeitswissenschaft und Leiter des Studiengangs „Soziale Dienste in der Jugend- Familien und Sozialhilfe“ sowie des „Instituts für angewandte Sozialwissenschaften – IfaS“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg – Stuttgart, Fakultät Sozialwesen. Forschungs- und Praxisprojekte sowie Publikationen zu Ehrenamt/bürgerschaftlichem Engagement, Bürgerbeteiligung, Gemeinwesenarbeit/Sozialraumorientierung, Zivilgesellschaft und Wohlfahrtspluralismus.
Werdegang
Studium der Philosophie, Kath. Theologie und Sozialen Arbeit in Frankfurt und Tübingen. Promotion am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen. Berufspraktische Tätigkeiten in der stationären Jugendhilfe, der Jugend- und Drogenberatung, der Fort- und Weiterbildung sowie der Kommunal- bzw. Organisationsberatung. Wissenschaftliche Tätigkeiten an der Universität Freiburg (Arbeitsbereich Caritaswissenschaft) und der Evangelischen Hochschule Freiburg (Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung).Lehre
Regelmäßige Lehrveranstaltungen im Studiengang „Soziale Dienste in der Jugend- Familien und Sozialhilfe“: Schwerpunktseminare (Module 18 und 23) sowie Praxisreflexion (Module 9 und 15).Koordinator für die Module „Gemeinwesenarbeit / Sozialraumorientierung“ (Modul 22) und „Bürgerschaftliches Engagement“ (Modul 24.1).
Forschung/Beratung/Publikationen
Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Krause und Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann Leitung des Instituts für angewandte Sozialwissenschaften – IfaS.Publikationsverzeichnis
Publikationen zum Download
| 2000c | Enteignung oder neue Perspektiven? oder: Die BürgerInnen kommen! Wohlfahrtsverbände und "Bürgerschaftliches Engagement". In: Otto, Ulrich; Müller, Siegfried; Besenfelder, Christine (Hg.): Bürgerschaftliches Engagement. Eine Herausforderung für Fachkräfte und Verbände. Opladen 2000 (Leske+Budrich) 119 – 144 |
| 2001a | Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement - Konkurrenz oder Partnerschaft? In: Langfeld, Gabriele; Wezel, Hannes; Wolf, Guido (Hrsg.): Bürgergesellschaft konkret. Initiativen und Erfahrungen in Nürtingen, Gütersloh 2001, 67-81 … Download |
| 2005c | (mit Th. Klie): Wieviel Bürger darf´s denn sein? Bürgerschaftliches Engagement im Wohlfahrtsmix. Eine Standortbestimmung in acht Thesen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 4/2005, 20-43 |
| 2006b | Bürger sucht Gesellschaft. Auf dem Weg zur Teilhabe für alle. In: Landesverband der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. (Hg.): „Wir können alles. Für alle!“ (Tagungsdokumentation). Stuttgart 2006, 8-18 |
| 2006c | Ehrenamt kontra bürgerschaftliches Engagement? – Zur zivilgesellschaftlichen Verantwortung von Jugendverbänden und Jugendringen. In: Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. (Hg.): Jugendringe – zwischen Autonomie und Abhängigkeit. Grundlagen und Praxisbeispiele. Stuttgart 2006, 53-59 |
| 2006d | Bürger sucht Gesellschaft. Auf dem Weg zur Teilhabe für alle. In: Fachdienst der Lebenshilfe 3/2006, 1, 3-9 |
| 2006g | (mit Th. Haigis und Chr. Grüger): Governance in der Bürgerkommune. Eckpunkte für bürgerorientiertes Regieren in lokalen Kontexten. In: Zukünfte 53/54 Herbst 2006, 10-14 |
| 2007a | Ausverkauf des Ehrenamtes? Wenn im freiwilligen Engagement Geld fließt. In: Die Kerbe KERBE - Forum für Sozialpsychiatrie 1/2007, 25-27 |
| 2007b | L(i)ebenswert: Bürgerkommune als Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung der lokalen Gesellschaft. In: Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (Hg.): L(i)ebenswert! Lernort Gemeinde. Anstößiges rund um Werte, Gemeindeentwicklung und die (künftige) Rolle der Erwachsenenbildung (Tagungsdokumentation). Bonn 2007, 38-58 |
| 2007d | (mit Th. Klie): WelfareMix. Sozialpolitische Neuorientierung zwischen Beschwörung und Strategie. In: Dies. 2007a, 67-108 |
| 2007e | (mit Th. Haigis und Chr. Grüger): Regieren in der Bürgerkommune. Vorschlag für ein Verfahrensmodell. In: Forschungsjournal Neue soziale Bewegungen 2/2007,194-201 |
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2007f 1/3 2007f 2/3 2007f 3/3 | Bürgerschaftliches Engagement – ein Baustein auf dem Weg zur Inklusion: 12 Leitsätze. In: Lebenshilfe Berlin (Hg.): Leben im Quartier – Inklusion konkret. Dokumentation der Fachtagung der Lebenshilfe Berlin vom 16. April 2007 (Impulse 07). Berlin 2007, 20-36 |
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2008h 1/2 2008h 2/2 | Alles Arbeit, oder was?! Bezahlte Arbeit und freiwilliges Engagement im Tätigkeits-Mix. In: Maier, Konrad (Hg.): Soziale Arbeit in der Krise der Arbeitsgesellschaft. Freiburg 2008, S. 203-227 |
| 2009b | Koproduktion. Thesen zur analytischen, normativen und praktischen Weiterentwicklung einer Grundkategorie Sozialer Arbeit. In: Mühlum, Albert; Rieger, Günter (Hg.): Soziale Arbeit in Wissenschaft und Praxis. Festschrift für Wolf Rainer Wendt. Lage 2009, 306-321 |
| 2009c | Bürgerkommune als Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung der lokalen Gesellschaft. In: Mörchen, Annette; Tolksdorf, Markus (Hg.): Lernort Gemeinde. Ein neues Format der Erwachsenenbildung. Bielefeld 2009, 213-224 … Download |
| 2009g | „Teilhabe“ und „Bürgergesellschaft“. Anmerkungen zu klassischen und neuen Fragen der Behindertenhilfe. In: Sonderpädagogische Förderung heute 54(2009),120-141 |
| 2009h | Ehrenamtliche und Vormundschaftsgericht – ein starkes Team für den gesetzlich Betreuten. In: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (Hg.): 14-20 |
| 2010d | Ross, P.-S. /Tries, H. (2010): Die Kernfrage des freiwilligen Engagements ist die Gewinnung der Hauptberuflichen. In: Newsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 10/2010. |