Institut für angewandte Sozialwissenschaften
Zentrum für kooperative Forschung an der DHBW Stuttgart, Fakultät Sozialwesen

Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in der Diözese Rottenburg-Stuttgart -

 „Lebenswirklichkeit in Heimen der Erziehungshilfe“

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Studie zur Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren!

Sind Sie ein Heimkind? Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Heimkinder, die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der Zeit von 1980 bis 1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart gelebt haben.

Haben Sie im Heim gearbeitet? Wir suchen für ein Forschungsprojekt ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Zeit von 1950 bis 1969 oder in der Zeit von 1980 bis 1999 in Heimen der Diözese Rottenburg-Stuttgart gearbeitet haben.

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Auftraggeber

Diözese Rottenburg-Stuttgart

VertreterIn  Auftraggeber

Frau Dr. Irme Stetter-Karp (Ordinariatsrätin)

Weitere Akteure

Johannes Böcker (Fachvorstand DiCV Rottenburg-Stuttgart)

Herbert Jansen (Bereichsleitung Sozialpolitik, Soziale Hilfen beim DiCV Stuttgart)

 

 

Forschungsauftrag

Erstellung einer sozialwissenschaftlichen Studie über die Lebenswirklichkeit in Heimen in den 50er und 60er Jahren der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Forschungsleitende Hypothese

 

Projektleitung

Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann …Kontakt

Bearbeitungsteam

Constanze Störk-Biber, M.A. …Kontakt

Hilli Tries, Dipl. Soz. Päd. (BA) …Kontakt

 

 

Projektdauer

Februar 2010 bis Februar 2011

Zuordnung bei IfaS

Sozialwissenschaftliche Studie

Forschungsmethoden

Die sozialwissenschaftliche Untersuchung gründet sich auf zwei Zugänge:

1.) Biographischer Zugang

Das Erkenntnisinteresse der qualitativen Studie liegt auf den subjektiven, retrospektiven Sichtweisen von Heimkindern und PädagogInnen (Interviews mit Zeitzeugen, „oral history“), so dass die Aspekte des Themas von zwei Seiten beleuchtet werden können. Es wird dabei zwischen subjektiven und kollektiven Biographien unterschieden. Die Konzentration im Hinblick auf die Datenauswertung liegt in den Lebenserinnerungen und Lebensverläufen, die als Fallstudien dokumentiert werden.

2.) Historischer Zugang

Zur Interpretation der Daten ist es notwendig, den Alltag und die Pädagogik in den Heimen des untersuchten Zeitraums zu beschreiben und Begrifflichkeiten wie pädagogische Vorstellungen, Erziehungsstile, rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen der Zeit zu fassen.

Analytische Kategorien sind Aufarbeitung, Ethik, Heim (Totale Institution), rechtliche Aspekte öffentlicher Erziehung.

Als Indikatoren für die Untersuchung sind folgenden Begriffe wesentlich: Gesellschaft im Zeitkontext, Heimkind und Erziehungsperson, die Institution des Heims sowie die Region bzw. der Sozialraum.

Transfer

 

Publikationen / Presse

Ergebnisse ab Februar 2011